gesundvitalfit.de  

 

 

Lebensfreude ! Will ich auch !

 

Gesund, vital und fit werden oder bleiben 

”In einem gesunden Körper ein gesunder Geist (Mens sana in corpore sano).” Dieses Motto gilt seit vielen Jahrzehnten und wird gerne so verstanden, dass in einem gesunden Körper ein gesunder Geist lebt. Als Konsequenz wird körperliche Ertüchtigung, Bewegung und Fitness abgeleitet. Die einfache Formel lautet: wer seinen Körper sportlich fit hält, der ist gesund in Körper und Geist.

Man könnte diesen Spruch allerdings auch anders verstehen, so, dass in einem gesunden Körper ursächlich ein gesunder Geist steckt. Also der gesunde Geist die Voraussetzung für einen gesunden Körper ist, nicht als Folge, sondern als Bedingung.

Der oben zitierte Ausspruch stammt vom römischen Dichter Juvenal um 100 n.Chr.. Richtig lautend hat er gesagt: “Orandum est, ut sit mens sana in corpore sano.” Das heißt: Beten sollte man dafür, dass in einem gesunden Körper ein gesunder Geist sein möge. Er hat dies durchaus satirisch gemeint. Aber wie sooft in der Geschichte, wurde etwas aus dem Zusammenhang gerissen und so falsch interpretiert.

Was also ist wahr und wichtig im Verständnis von Körper, Geist und Gesundheit ? Dies will ich auf diesen Seiten durchleuchten, und zwar unter Einbeziehung der Seele. Ein wenig mehr Klarheit und Einsicht ist dringend von Nöten, da das allgemeine Verständnis von Körper, Geist und Seele nicht vorhanden ist und viele Menschen mit den Begriffen nichts anfangen können, und in der Folge bittere Konsequenzen für Gesundheit, Vitalität und Fitness erleiden müssen.

Die Seele

kurz: die Seele ist unsere göttliche Herkunft / Heimat, sie ist Liebe und Harmonie

Für viele Menschen ist nicht klar, was die Seele ist. Für manche ist sie gar nicht vorhanden, sondern eine Erfindung der Religionen. Oder sie ist Teil des Gehirns (Stichwort Zirbeldrüse). Für andere ist sie der Ausdruck Gottes im Menschen, jedoch wissen Sie nicht genau zu sagen, was das bedeutet.

siebter-HimmelDie Mehrheit der Menschen glaubt an eine Seele und an seelisches Erleben, und in der Tat hat jeder Mensch einen seelischen Ursprung, an den er sein(e) Leben lang geknüpft ist. Der Mensch ist eine Schöpfung Gottes, die Seele ist dessen energetischer Ausdruck. Sie ist die wahre Heimat bei Gott, bestehend aus Liebe und Harmonie. Es sind genau diese Eigenschaften, aus der die Seele besteht und nach denen sich der Mensch sehnt. Man kann es durchaus als eine Art Heimweh verstehen. Unsere Sehnsucht nach dem Paradies, dem siebten Himmel ist Ausdruck dieses Heimwehs. Die Seele ist, braucht und will Liebe und Harmonie. Etwas, das im irdischen Leben so rar und flüchtig ist. Genau darum wird sie sooft und so leicht verletzt und enttäuscht.

Verletzungen der Seele, bzw. der Verbindung von Seele, Geist und Körper führen zu körperlichen Krankheiten als Ausdruck der Disharmonie.

Die Seele ist auch Speicherort des Wesens, des Charakters und der Talente eines Menschen. Sie macht ihn einzigartig. Da die Seele ewig ist, behält sie ihre Eigenschaften nach dem Tod, und mit jeder Wiedergeburt werden die Eigenschaften an den “neuen” Menschen weitergegeben.

Der Geist

Kurz: der Geist ist unser Bewusstsein, das was wir denken und fühlen (auch unbewusst)

Unser Geist (das Denken und Fühlen) kann Ausdruck unserer Seele sein und sich so an Liebe und Harmonie ausrichten. Unser Tun und Handeln als Folge unseres Denkens und Fühlens sind dann primär von Liebe und Harmonie in unserem Leben bestimmt. Während man diesen Satz liest, spürt man schon, dass das für die wenigsten Menschen gilt. Und nur Jesus oder Buddha, vielleicht noch Mutter Theresa kommen einem in den Sinn. Die Masse der Menschen lässt sich von den jeweiligen Lebensbedingungen im Denken und Fühlen bestimmen. Man nennt dies Zeitgeist ! Er gibt vor, was angesagt ist, was gedacht werden sollte und darf. Und dieser Zeitgeist ist kein Zufall, sondern wird durchaus gesteuert. Denn was wir denken und fühlen, ist abhängig davon, was wir sehen, hören, lesen und wahrnehmen (als ‘wahr’ nehmen). Und dies wiederum wird von Medien, Mitmenschen und eigenen Erfahrungen verbreitet. Unser Geist ist also kaum unabhängig, sondern ist verstrickt in einem Netzwerk aus Informationen, die wir über unsere Sinne aufnehmen und in unserem Gehirn filtern und verarbeiten.

Unser Geist ist nun aber für die Steuerungsprozesse in unserem Körper zuständig. Er befiehlt den Zellen über das Gehirn, dies zu tun und jenes zu lassen. Das meiste davon erfolgt unbewusst, ansonsten könnten wir unser Leben aufgrund der Komplexität und Menge an Informationen gar nicht bewältigen. Unbewusstes hilft uns, das Leben zu vereinfachen. Unser Gehirn braucht zum bewussten Denken viel Energie und Zeit. Unbewusstes Reagieren aufgrund von abgespeichertem Gelernten erleichtert das Leben. Zum Teil sinnvoll, zum Teil mit negativen Folgen. Denn gelerntes unbewusstes Verhalten ist nicht zwangsläufig sinnvoll und vor allem gesund. Es kann in Sackgassen und Konflikte führen, die langfristig Probleme in der körperlichen Steuerung verursachen. Psychologische Folgen wie Ängste, Verunsicherung, Sorgen, Ärger, Streit, Depression, Stress sind immer Ursache von Erkrankungen.

Der Geist seht in Verbindung zur Seele. Je gestörter diese Verbindung ist, je mehr wir uns also entfernen von Liebe und Harmonie im Denken und Fühlen, desto konfliktärer und problematischer wird unser Leben, und desto stärker ist unsere Gesundheit gefährdet.

Übrigens: Der ‘Heilige Geist’ steht in direktem Kontakt zur Seele ! Er ist geistiger Ausdruck von allumfassender Liebe und Harmonie.

Anmerkung zur Hypnose: unter Hypnose übergeben wir unseren Geist und die Steuerung unseres Körpers an eine fremde Person. Das eigene Denken und Fühlen sind ausgeschaltet, wir denken und fühlen, was die fremde Person uns suggeriert. Unsere Seele bleibt aber im Hintergrund aktiv, und so können wir unter Hypnose keine Dinge tun oder denken, die unserer Seele schaden würden.

Der Körper

kurz: der Körper ist unsere irdische Wohnung, unser Instrument, das Leben zu meistern

Unser materieller Körper ist das Instrument (‘die Maschine’), mit dem wir auf dieser Erde und in dieser Natur leben können bzw. müssen. Er ist an die natürliche Umgebung angepasst und funktioniert entsprechend wie diese. Deshalb gelten die biologischen, chemischen und physischer Naturgesetze grundsätzlich auch für unseren Körper. Die Wissenschaft (v.a. auch die Schul-Medizin) hat dies intensiv erforscht und bestätigt.

Unser Körper funktioniert ebenso auch nach dem Gesetz von Flucht oder Kampf, wie das bei allen Tieren der Fallist, um das eigene Überleben in der Natur zu sichern. Dabei ist Flucht zumeist das vorteilhafte Verhalten, weil es Kampf und Verletzungsrisiko vermeidet. Nur wenn Flucht nicht möglich ist, kommt es zum Kampf, um damit der Gefahr bzw. Bedrohung zu entkommen.

In der natürlichen Tierwelt (Haustiere ausgeschlossen) ist eine solche Flucht-Kampf-Reaktion meist von kurzer Dauer und fast immer körperlich. Eine Bedrohung oder Gefahr lässt sich meist rasch mit etwas Energieaufwand überwinden, und danach ist wieder Frieden und Zeit zur Erholung.

Den modernen Menschen (anders als seine Urzeitvorfahren) bedrohen solche einfachen, kurzzeitigen und einmaligen Gefahren in der heutigen Zeit nur noch sehr selten (z.B. Überfall, bedrohliche Situation im Straßenverkehr oder Feuer). Der Mensch wird nun durch seelische und psychische Lebenssituationen (Liebesmangel, emotionaler Verlust, chronische Sorgen, ständiger Streit und Ärger, Ausweglosigkeit) bedroht und zu Flucht oder Kampf gezwungen. Da diese Flucht-Kampf-Reaktion meist unbewusst abläuft, wird sie kaum bewusst wahrgenommen und nicht erkannt. Auch dann nicht, wenn sie lang andauert und starke Auswirkungen auf die Lebensqualität (Vitalität, Gesundheit) hat. Echte körperliche Flucht oder Kampf sind zwar grundsätzlich möglich, werden aber nicht aktiviert, weil sie als unmöglich angesehen werden oder es definitiv sind (ein Töten der Bedrohung wie im Tierreich ist strafrechtlich untersagt). Die F-K-Reaktion findet aber dennoch statt, weil sie naturgegeben ist. Und so verlagert sich der seelisch-psychische Konflikt auf die Körperebene. Der Körper funktioniert nicht mehr richtig und wird krank. Zumal es zu keinen Erholungsphasen kommt, wie in der Natur. Ständige unbewusste(r) Flucht oder Kampf bringen den Körper aus dem Gleichgewicht und rauben Lebensenergie, auch auf zellulärer Ebene. So kommt es zu Bluthochdruck, Herzinfarkten, Diabetes oder Krebs. Auch die stark zunehmenden Depressionen sind letztlich eine Erkrankung des Gehirns aufgrund von Ausweglosigkeit u.a. bedingt durch Liebesmangel, Verlust, Angst und Disharmonie.

Der Geist determiniert die Materie. Quantenphysikalische Erkenntnisse liegen schon seit fast einhundert Jahren darüber vor, dass der Geist / das Bewusstsein Materie zum Vorschein bringt. In etlichen Experimenten konnte gezeigt werden, dass erst der bewusste Geist in Form eines Beobachters energetische Schwingung zu Teilchen werden lässt. Das bedeutet nicht nur, dass der Geist Materie aus dem Energiefeld erzeugt, sondern, dass er die Materie auch beeinflussen kann. Damit ist eindeutig bewiesen, dass körperliche Eigenschaften und Prozesse vom Denken und Fühlen gesteuert werden. Krankheit und Gesundheit sind damit abhängig von geistigen Prozessen, die sich im psychischen Befinden (z.B. echte Freude), in Vitalität und Fitness zeigen.

Bewusst leben

kurz: bewusst leben heißt, wissen, was wir warum tun, was der Sinn des Lebens ist

Über 90% des täglichen Verhaltens (agieren und reagieren) der meisten Menschen erfolgt unbewusst. Wie oben beschrieben ist dies grundsätzlich sinnvoll und erleichtert das Leben. Allerdings führt unbewusstes Verhalten in einige Risiken hinein. Unbewusstes Verhalten wird zum Großteil in der Kindheit erlernt, und ist damit abhängig vom damaligen Zeitgeist, den Eltern und andere Sozialpartner pflegten. Einiges Verhalten ist damit veraltet oder nicht mehr angepasst (‘fit’). Zum Zweiten kann das Unbewusste Lernen von Dritten manipuliert werden. Was man über Medien und häufig wiederholte Aussagen im Unterbewusstsein abspeichert, wird oft unkritisch und unterschwellig aufgenommen (Werbung, Propaganda, was ‘in’ ist, allgemeine Ansichten und Einstellungen [was man tut und nicht tut]).

Fehlendes Wissen, guter und auch naiver Glaube und unkritische Informationsaufnahme können (und tun dies auch) zu falschem Verhalten und Fehlentscheidungen bzgl. des eigenen Lebens führen.

Daher ist jedem geraten, sein Bewusstsein zu entwickeln, mehr Wissen und Erfahrung zu sammeln und das eigene Verhalten kritisch zu betrachten und zu hinterfragen. Das ist anstrengend, weil ungewohntes Denken anstrengend ist. Nicht von ungefähr ist das Gehirn der größte Kalorienverbraucher (wenn man es benutzt !).

Wenn das eigene Leben nicht so ist, wie man es gerne hätte, dann liegt das immer an jedem selbst und an seiner Sicht der Dinge (Einstellungen), sowie an seinem Bewusstseinsniveau. Dieses entscheidet über Gesundheit, Vitalität und Fitness, sowie der Freude am Leben.

 

gesund - vital - schön

 

Worte sind nicht Schall und Rauch
Worte sind nicht Schall und Rauch

 

 

 

Waldspaziergang

 

BSUR.de  - Impressum Kontakt  -  concious.de  -  bsur.de  -  Gudnius.de  -  Lebens-Ratgeber.de

 

 

Titelfoto copyright: Invictus999 - Dreamstime.com